Kosmetische Venenbehandlung

Sklerosierung von Besenreisern


Unter Besenreisern versteht man kleine, fächerförmig in der Oberhaut angeordnete Venen. Diese grundsätzlich harmlosen Venennetze können verödet werden. Zuvor sollte jedoch ein Krampfaderleiden abgeklärt werden.
Die Verödung oder auch Sklerosierung genannt, wird mittels Einspritzen von Polidocanol (Aethoxysklerol) in die Besenreiser durchgeführt.Das Sklerosierungsmittel führt nach umschriebener Verteilung im Gefäßsystem über eine induzierte Entzündung der Venenwände zum Gefäßverschluss und in der Folge durch Resorption zu einem Verschwinden der behandelten Besenreiser.
Alternativ kann anstatt der Polidocallösung zur Optimierung der Verödung ein feiner Schaum (Luft-Flüssigkeits-Gemisch) verwendet (Schaumverödung) werden. Dieser Mikroschaum (Wirkstoff: Polidocanol 0,5%) wird ebenso mit feinsten Nadeln in die Besenreiser injiziert. Der aufgeschäumte Alkohol hat gegenüber dem flüssigen Alkohol den Vorteil, dass in den zu behandelnden Venen das Blut besser verdrängt wird und der längere Kontakt des Alkohols mit der Veneninnenwand den Verödungseffekt verstärkt. 
Damit steigt allerdings auch die Gefahr von unerwünschten Wirkungen. Bevorzugt wird die Schaumsklerosierung daher zur Behandlung größerer Gefäße. Die Verödungsflüssigkeit wird vom Körper binnen 48 Stunden vollkommen abgebaut und ausgeschieden.