Nervenstimulationstherapie

Neurostimulation

Leider hat auch die Gefäßchirurgie ihre Grenzen. Ob es nun die nicht mehr anschlussfähigen Gefäße sind oder das zu große OP-Risiko. Was tun bei Ruheschmerzen und damit bei einer amputationsbe-drohten Extremität.
Ab sofort sind wir nun in der Lage, eine seit Jahren anerkannte Therapie, in solchen ausweglosen Fällen anzubieten.

Was ist eine Neurostimulationstherapie?

Die Neurostimulation trägt dazu bei, Schmerzen zu lindern. Sie kann es ermöglichen, wieder ein Leben zu führen. Bei der Neurostimulation werden schwache elektrische Impulse abgegeben, die die Schmerzsignale auf ihrem Weg an das Gehirn abfangen und stattdessen ein Kribbelgefühl in den sonst schmerzenden Körperregionen erzeugen. Darüberhinaus und das ist nun der entscheidende Punkt, fördert es die Durchblutung und führt somit zu einer nachweisbar besseren Mikrozirkulation sowie Erhöhung des Sauerstoffgehaltes im Gewebe.
Dieses wurde bereits in den Leitlinien der Fachgesell- schaften mit einem Empfehlungsgrad A (starke Empehlung) bestätigt.

Was wird gemacht?

Eine oder zwei Elektroden werden in Lokalanästhesie etwa in Höhe des 10. bis 11. Brustwirbelkörper in den Wirbelkanal und damit auf das Rückenmark platziert. Dieses erfolgt unter Röntgen-Kontrolle. Noch auf dem OP-Tisch kann der Erfolg bereits durch Kribbeln nachgewiesen werden.
Nach einer Testphase von wenigen Tagen, erfolgt dann eine erneute kleine und auch in Lokalanäs- thesie durchzuführende Operation mit der Platzierung des endgültigen Nervenstimulators. Dieser wird unter der Haut platziert. Später kann dieser mittels einer Fernbedienung, individuell den Bedürfnissen anepasst, programiert werden.
Bei weiteren Fragen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung, ebenso erhalten sie bei uns Anschau-ungsmaterial.